Erkenne Gewaltmuster. Hol dir dein Selbst zurück.

Lerne, wo du stehst, welche Taktiken dein Gegenüber verwendet und wie du da raus kommst.

Wo stehe ich gerade?
Mehr über Gewaltmuster

Wo stehst du gerade auf deinem Weg?

Um Beziehungsgewalt zu verstehen, musst du erkennen, wo du gerade stehst. Jede Phase erfordert ein anderes Handlungskonzept.

Mit enditle. Gewaltmuster erkennen.

  • Du bist hier, weil sich etwas falsch anfühlt, aber du bist dir nicht sicher, ob es als „Missbrauch“ zählt. Vielleicht hat die Person dich nie geschlagen, oder manchmal ist alles wunderbar, oder du denkst: „Andere haben es schlimmer.“ Wenn du dich fragst, ob es Missbrauch ist, vertraue diesem Gefühl – Menschen in gesunden Beziehungen stellen diese Frage selten. Hier kann enditle. dir helfen, Klarheit zu schaffen. Scanne deine WhatsApp-Verläufe, Mails und SMS künftig anonym nach Gewaltmustern ab und gewinne Sicherheit. Falls du mehr über Gewalt lernen möchtest, beginne mit dem Thema Zwangskontrolle, dem Macht-und-Kontroll-Rad und dem Kreislauf des Missbrauchs, um die Muster zu erkennen.

  • Erkennen des Musters: „Jetzt sehe ich es.”

    Um dahin zu kommen brauchen voele Betroffene Jahre und Jahrzehnte. Besonders, weil das Umfeld die verdächtige Person häufig als charmant, zuvorkommend und friedlich erlebt.

    Doch der Kreislauf wiederholt sich ständig - und wird schlimmer. Du hast recherchiert und plötzlich ergibt alles Sinn. Du siehst den Kreislauf des Missbrauchs – Spannung, Vorfall, Entschuldigung, Ruhe, Wiederholung. Du erkennst die Taktiken des Macht-und-Kontroll-Rads in deiner Beziehung. Diese Erkenntnis ist bestätigend, aber auch überwältigend. Vertiefe dein Verständnis von Traumabindung und den konkreten Formen, die du erlebst, wie emotionaler Missbrauch oder ökonomischer Missbrauch.

    Mit enditle. geht das binnen weniger Minuten.

  • Deine Sicherheit planen: „Ich will gehen. Wie mache ich das sicher?“
    Du hast entschieden, dass du gehen musst, stößt aber auf Hürden – Finanzen, Kinder oder die Angst vor Eskalation. Du hast gelernt, dass dies die gefährlichste Phase sein kann. Informiere dich über Missbrauch nach der Trennung, um dich auf das Kommende vorzubereiten, lerne, wie kontrollierende Eltern Kinder als Druckmittel benutzen, und verstehe die Taktiken des ökonomischen Missbrauchs.

    enditle. kann dir in dieser Phase helfen, alle Vorfälle zu dokumentieren, um dir Glaubwürdigkeit in der Familie und bei Behörden zu verschaffen.

  • Frisch getrennt: „Ich bin gegangen. Warum fühlt sich alles schlimmer an?“
    Du hast die Beziehung kürzlich verlassen, und der Missbrauch hat sich verstärkt – nicht aufgehört. Ständige Anrufe, Rufschädigung, Auftauchen an Orten, Drohungen mit rechtlichen Schritten oder der Einsatz der Kinder zur Kontrolle. Zu verstehen, dass Missbrauch nach der Trennung vorhersehbar ist, hilft dir, diese Krise durchzustehen. Dokumentiere alles und informiere dich über Hoovering, Stalking und – falls relevant – narzisstischen Missbrauch. Vernetze dich mit Überlebenden, die das verstehen. Mit enditle. hast du eine Grundlage für rechtlichen Schutz und eine Basis für anstehende Gerichtsverhandlungen. Wir wünschen dir, dass jede ausbleiben, aber realistischerweise ist die Wahrscheinlichkeit gegeben.

  • Ihr seid getrennt, habt aber gemeinsame Kinder, und jeder Übergang fühlt sich belastend an. Kinder werden als Druckmittel benutzt, Absprachen werden ignoriert, Übergaben dienen der Belästigung. Klassische Co-Parenting-Ratschläge funktionieren nach Missbrauch nicht. Lerne Parallel Parenting, beschäftige dich mit Taktiken des Missbrauchs nach der Trennung in Sorgerechtskonflikten und arbeite mit einer rechtlichen Beratung, die Erfahrung mit hochkonflikthaften Fällen hat und nutze als Argumentationsbasis die Nachweise in deinen Konversationen und die erkannten Kommunikationsmuster des anderen Elternteils, um dich und die Kinder entsprechen Istanbul Konvention, Artikel 31 und 32, besser oder überhaupt schützen zu können.

  • „Ich bin frei. Und jetzt?“
    Du hast die Trennung geschafft und Grenzen gesetzt, stehst aber vor langfristiger Aufarbeitung. Jahre psychischer Gewalt und Zwangskontrolle haben dich an allem zweifeln lassen. Lerne über Traumabindung, um die anhaltende Bindung zu verstehen, informiere dich – falls zutreffend – über die Aufarbeitung von narzisstischem Missbrauch, und verbinde dich mit der Community von Überlebenden sowie trauma-informierten Therapeutinnen und Therapeuten, die diese spezielle Arbeit verstehen. enditle. kann dir hier helfen, deine eigenen Verhaltensmuster zu erkennen und sie als Grundlage therapeutischer Arbeit mitzubringen. Heilung findet nicht nur in Phase 6 statt. Sie ist ein Prozess, der schon früher beginnen kann, besonders wenn wir verstehen, dass das meißte, was uns erzählt wurde, eine Illusion war. Ja, du bist jemandem auf den Leim gegangen. Und ja, du bist wertvoll und es lohnt sich, das anzuerkennen.


Was sind die typischen Verhaltensweisen in deiner Phase?

Betroffene verhalten sich oft irrational - sagen andere! Weit gefehlt, du zeigst ein komplett normales Verhalten auf eine unnormale Situation. Dabei entwickeln sich schädliche Anpassungsmechanismen, die dich zwar schützen sollten, aber oft auch gefangen halten. Wie ist das bei dir gerade?

Überprüfe deine Verhaltensmuster im Detail.
  • Typisches Verhalten:

    • Leugnen oder bagatellisieren („Er meint es nicht so“, „Es war nur ein Ausrutscher“)

    • Sich selbst kontrollieren, um Konflikte zu vermeiden

    • Geheimhaltung gegenüber Freunden oder Familie

    • Überanpassung: Immer nett, immer zustimmen, damit „Ruhe herrscht“

    Häufige Glaubenssätze:

    • „Ich bin schuld.“

    • „Andere haben es schlimmer, ich darf mich nicht beschweren.“

    • „Wenn ich lieb bin, bleibt alles gut.“

    Schädliche Anpassungen:

    • Eigene Gefühle unterdrücken

    • Extreme Selbstkontrolle

    • Isolation und Distanz zu Außenstehenden

    Hilfreiche Strategien:

    • Muster beobachten, dokumentieren

    • Informationen über Missbrauch einholen

    • Vertrauen auf eigene Wahrnehmung üben („Mein Gefühl ist real.“)

  • Typisches Verhalten:

    • Plötzliche Klarheit: „Immer wieder dasselbe“

    • Mischung aus Bestätigung und Überwältigung

    • Intensives Nachdenken über die Beziehung, Schuldgefühle verstärken sich manchmal

    Häufige Glaubenssätze:

    • „Ich hätte es verhindern können.“

    • „Wenn ich stark bleibe, kann ich ihn/sie ändern.“

    • „Ich bin zu schwach, um zu gehen.“

    Schädliche Anpassungen:

    • Festhalten an Hoffnung auf Änderung

    • Weiter rechtfertigen

    • Schuldgefühle internalisieren

    Hilfreiche Strategien:

    • Wissen über Macht- und Kontrolltaktiken vertiefen

    • Trauma-Bindung erkennen

    • Erste Grenzen setzen (klein, realistisch)

    • Kontakt zu vertrauten Außenstehenden suchen

  • Typisches Verhalten:

    • Angst vor Eskalation, Gewalt, finanzieller oder emotionaler Folgen

    • Planen in Geheimhaltung

    • Mischung aus Erleichterung und Panik

    Häufige Glaubenssätze:

    • „Wenn ich gehe, wird alles schlimmer.“

    • „Ich kann das nicht allein schaffen.“

    • „Ich muss perfekt planen, sonst passiert etwas Schlimmes.“

    Schädliche Anpassungen:

    • Alles allein machen wollen, keine Hilfe annehmen

    • Ständiges Beschwichtigen vor dem Verlassen

    • Selbstzweifel über Entscheidungen

    Hilfreiche Strategien:

    • Sicherheitsplan erstellen (physisch, emotional, finanziell)

    • Rechtliche Beratung einholen

    • Unterstützungsnetzwerk aktivieren

    • Kleine Schritte setzen, statt alles perfekt zu planen

  • Typisches Verhalten:

    • Ständige Kontaktversuche durch den Ex-Partner

    • Schuldgefühle oder Angst, falsch zu handeln

    • Überwachung, Stalking, Manipulation

    Häufige Glaubenssätze:

    • „Wenn ich nicht antworte, bin ich gemein.“

    • „Ich bin verantwortlich für sein Verhalten.“

    • „Ich hätte früher gehen sollen, dann wäre das nicht passiert.“

    Schädliche Anpassungen:

    • Antworten auf Provokationen

    • Weiter Erklärungen liefern

    • Isolation aus Angst vor Eskalation

    Hilfreiche Strategien:

    • Kontakt auf das Nötigste reduzieren (No-Contact oder strukturiert)

    • Alles dokumentieren (Nachrichten, Vorfälle)

    • Unterstützung von Überlebenden und Fachleuten suchen

    • Klarheit über eigene Grenzen und Rechte

  • Typisches Verhalten:

    • Ständige Überwachung der Übergaben

    • Sorge, Kinder könnten als Druckmittel benutzt werden

    • Überanpassung, um Konflikte zu vermeiden

    Häufige Glaubenssätze:

    • „Ich darf nichts falsch machen, sonst verliert das Kind.“

    • „Ich muss die Beziehung ‚funktionieren‘ lassen.“

    • „Ich kann mich nicht wehren, ohne dass das Kind leidet.“

    Schädliche Anpassungen:

    • Weiter Beschwichtigen

    • Bedürfnisse dauerhaft zurückstellen

    • Verantwortung für das Verhalten des Ex übernehmen

    Hilfreiche Strategien:

    • Parallel Parenting implementieren (minimale, klare Interaktion)

    • Rechtliche Absicherung prüfen

    • Unterstützung durch Fachleute (Therapie, Anwalt, Elternberater)

    • Eigene emotionale Grenzen konsequent wahren

  • Typisches Verhalten:

    • Reflexion über die Vergangenheit

    • Mischung aus Erleichterung, Angst und Schuldgefühlen

    • Unsicherheit über eigene Identität und Beziehungsfähigkeit

    Häufige Glaubenssätze:

    • „Ich kann niemandem mehr vertrauen.“

    • „Ich bin beschädigt.“

    • „Ich verdiene keine Liebe ohne Missbrauch.“

    Schädliche Anpassungen:

    • Sich selbst isolieren

    • Alte Muster unbewusst wiederholen (Traumabindung)

    • Überkontrolle eigener Gefühle

    Hilfreiche Strategien:

    • Trauma-Bindung verstehen und bearbeiten

    • Narzisstischen oder emotionalen Missbrauch aufarbeiten

    • Soziale und therapeutische Unterstützung suchen

    • Geduld mit sich selbst, Wiederaufbau in kleinen Schritten


Du bist nicht verrückt. Dein Körper kennt die Wahrheit.

Es gibt eindeutige Unterschiede zwischen gesundem Konflikt, ungesundem Konflikt und missbräuchlichen Mustern. Aber besonders zwischen ungesundem Konflikt und Missbrauch zu unterscheiden fällt Betroffenen und Behörden oft schwer, besonders, weil Tatverdächtige sich Täter-Opfer-Umkehr und viele andere Manipulationstaktiken zu Nutze machen. Dem Opfer wird häufig nicht geglaubt und verliert den Glauben an die eigene Wahrnehmung.

Betroffene übernehmen dadurch die Verantwortung für das schlechte Verhalten der Tatverdächtigen. Der eigene Blick ist buchstäblich vernebelt.

Mit enditle. bekommst du eine klare Antwort. Schwarz auf Weiß. Anonym. Binnen Minuten.

Finde es heraus, wie es bei dir ist.

Gesunde Beziehung oder ungesund?

Es gibt eindeutige Unterschiede zwischen gesundem Konflikt, ungesundem Konflikt und missbräuchlichen Mustern. Aber besonders zwischen ungesundem Konflikt und Missbrauch zu unterscheiden fällt Betroffenen und Behörden oft schwer, besonders, weil Tatverdächtige sich Täter-Opfer-Umkehr und viele andere Manipulationstaktiken zu Nutze machen. Dem Opfer wird häufig nicht geglaubt und verliert den Glauben an die eigene Wahrnehmung.

Betroffene übernehmen dadurch die Verantwortung für das schlechte Verhalten der Tatverdächtigen. Der eigene Blick ist buchstäblich vernebelt.

Mit enditle. bekommst du eine klare Antwort. Schwarz auf Weiß. Anonym. Binnen Minuten.

Finde es heraus, wie es bei dir ist.
Aspekt Gesunder Konflikt Ungesunder Konflikt Missbräuchliche Muster/ Zwangskontrolle
Grundhaltung Beide sind gleichwertig, niemand versucht zu dominieren Macht kippt situativ Eine Person will dauerhaft Kontrolle
Ziel des Konflikts Lösung, Verständnis, Beziehung verbessern Recht haben, Spannung ablassen Einschüchterung, Kontrolle, Unterwerfung
Machtverhältnis Ausgeglichen Schwankend, unausgeglichen Systematisch einseitig
Kommunikation Respektvoll, auch bei Emotionen Abwertend, defensiv, laut Manipulativ, bedrohend, entmenschlichend
Grenzen Werden respektiert Werden ignoriert oder getestet Werden bewusst überschritten
Verantwortung Jede Person übernimmt ihren Anteil Schuldzuweisungen wechseln Täter übernimmt keine Verantwortung
Emotionale Sicherheit Nach dem Streit wiederhergestellt Bleibt beschädigt Wird gezielt zerstört
Angst Keine Situativ Dauerhaft präsent
Wiederholung Konflikte verändern sich, Lernen findet statt Gleiche Streits wiederholen sich Zyklisch: Spannung → Eskalation → Entschuldigung → Ruhe
Entschuldigung Konkret, mit Verhaltensänderung Halbherzig oder relativierend Instrumentell („Love Bombing“)
Auswirkungen auf dich Du fühlst dich gehört Du zweifelst manchmal an dir Du verlierst Selbstvertrauen und Realitätssinn
Isolation Nein Möglich Aktiv gefördert
Kontrolle Keine Einzelne kontrollierende Momente Alltäglich (Zeit, Geld, Kontakte, Gefühle)
Dein Bauchgefühl „Wir kriegen das hin“ „Das fühlt sich nicht gut an“ „Ich muss aufpassen“
Quelle: https://re-empowerment.de/fra-studie/

Hol dir dein Leben zurück. Erkenne die Muster von psychischem Missbrauch.

Missbrauch folgt spezifischen Gewaltmustern, verdächtige Personen nutzen ähnliche Strategien. Mit enditle. kannst du die Konversationen zwischen dir und einer verdächtigen Person anonym analysieren lassen und schauen, ob dein Bauchgefühl richtig liegt.

Spoiler: Wenn du nach emotionaler Gewalt, psychischem Missbrauch, coercive control bzw. Zwangskontrolle oder narzisstischem Missbrauch googlest, bist du mit hoher Wahrscheinlichkeit betroffen.



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